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Glossar. Die Sprache des Unternehmensverkaufs.
96 Begriffe aus M&A, Bewertung, Steuern und Nachfolge mit österreichischem Kontext, je in einem zitierfähigen Satz erklärt und mit weiterführenden Quellen.
Stand: 26. Oktober 2026 · Geprüft: unlistd-Partnerkreis
96 Begriffe
A
- Add-on-AkquisitionEine Add-on-Akquisition ist der Zukauf eines kleineren Unternehmens durch eine bestehende Plattform eines Finanzinvestors oder einer Unternehmensgruppe.
- AkquisitionsfinanzierungAkquisitionsfinanzierung ist die Fremdfinanzierung eines Unternehmenskaufs, typischerweise durch einen Bankkredit, der aus den künftigen Cashflows des übernommenen Betriebs bedient wird.
- Asset DealBeim Asset Deal kauft der Erwerber nicht die Gesellschaft, sondern einzelne Wirtschaftsgüter, Verträge und Mitarbeiter des Betriebs.
- AVRAG (Betriebsübergang)Das Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz (AVRAG) regelt, dass beim Übergang eines Betriebs die Arbeitsverhältnisse mit allen Rechten und Pflichten auf den Erwerber übergehen.
- aws-GarantieDie aws-Garantie ist eine Haftungsübernahme der Austria Wirtschaftsservice für Bankkredite, die unter anderem Betriebsübernahmen leichter finanzierbar macht.
B
- Berufsgesellschaft (Wirtschaftstreuhand)Eine Berufsgesellschaft ist eine Steuerberatungs- oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deren Gesellschafterkreis und Stimmrechte das Wirtschaftstreuhandberufsgesetz (WTBG 2017) vorgibt.
- Besonderer Steuersatz 27,5 %Gewinne aus dem Verkauf von GmbH-Anteilen im Privatvermögen unterliegen in Österreich dem besonderen Steuersatz von 27,5 %.
- Bestandsübertragung (Versicherungsmakler)Bei einer Bestandsübertragung verkauft ein Versicherungsmakler seinen Kundenbestand samt Courtageansprüchen an einen anderen Makler oder eine Maklergruppe.
- BetriebsaufgabeEine Betriebsaufgabe liegt vor, wenn ein Unternehmer seinen Betrieb nicht als Ganzes verkauft, sondern einstellt und die Wirtschaftsgüter einzeln verwertet oder ins Privatvermögen übernimmt.
- BetriebsübergabeBetriebsübergabe ist der österreichische Sammelbegriff für den Wechsel des Inhabers eines Unternehmens, egal ob innerhalb der Familie, an Mitarbeiter oder an einen externen Käufer.
- Betriebsübernahme-Zuschuss (WK Wien)Der Betriebsübernahme-Zuschuss der Wirtschaftskammer Wien ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 10.000 € für die entgeltliche Übernahme eines Wiener Betriebs.
- BieterverfahrenEin Bieterverfahren (Auktion) ist ein strukturierter Verkaufsprozess, in dem mehrere Käufer parallel Angebote in festgelegten Runden abgeben.
- Buy-and-BuildBuy-and-Build ist eine Strategie, bei der ein Investor ein Plattformunternehmen kauft und durch gezielte Zukäufe kleinerer Firmen (Add-ons) zu einer größeren Gruppe ausbaut.
- Buy-Side-MandatEin Buy-Side-Mandat ist der Auftrag eines Käufers an einen M&A-Berater, passende Zielunternehmen zu suchen, zu bewerten und den Kauf zu begleiten.
C
- Cash-free/Debt-freeCash-free/Debt-free bedeutet, dass der Kaufpreis so berechnet wird, als wäre das Unternehmen frei von Bankschulden und überschüssiger Liquidität.
- Change-of-Control-KlauselEine Change-of-Control-Klausel erlaubt einem Vertragspartner, einen Vertrag zu kündigen oder anzupassen, wenn sich die Eigentümer seines Gegenübers ändern.
- ChiffreEine Chiffre ist eine anonyme Kennung, unter der ein Unternehmen auf einem Marktplatz inseriert wird, ohne dass Name, Logo oder Adresse sichtbar sind.
- ClosingDas Closing ist der Vollzug eines Unternehmenskaufs, bei dem Kaufpreis bezahlt und Eigentum an Anteilen oder Betrieb tatsächlich übertragen wird.
- Closing AccountsClosing Accounts sind eine Stichtagsbilanz zum Vollzugstag, auf deren Basis der vorläufige Kaufpreis nachträglich angepasst wird.
- Club-DealEin Club-Deal ist eine gemeinsame Investition mehrerer Investoren, etwa Family Offices, in ein einzelnes Unternehmen.
D
- DatenraumEin Datenraum ist eine geschützte, meist virtuelle Ablage, in der der Verkäufer Unterlagen für die Due Diligence strukturiert bereitstellt.
- DCF-VerfahrenDas Discounted-Cash-Flow-Verfahren ermittelt den Unternehmenswert als Barwert der künftig erwarteten freien Cashflows.
- Deal-NDAEin Deal-NDA ist eine Vertraulichkeitsvereinbarung für genau eine Transaktion, die ein Interessent unterzeichnet, bevor er die Identität und Detaildaten eines Unternehmens erhält.
- DreijahresverteilungDie Dreijahresverteilung erlaubt, einen Veräußerungsgewinn aus einem Betriebsverkauf auf Antrag gleichmäßig auf drei Jahre zu verteilen und so die Progression zu glätten.
- Due DiligenceDie Due Diligence ist die systematische Prüfung eines Unternehmens durch den Käufer vor dem Kauf, typischerweise in den Bereichen Finanzen, Steuern, Recht und Markt.
E
- Earn-outEin Earn-out ist ein variabler Teil des Kaufpreises, der erst nach dem Closing bezahlt wird, wenn das verkaufte Unternehmen vereinbarte Ziele wie Umsatz oder EBITDA erreicht.
- EBITDAEBITDA ist das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen und dient als wichtigste Basisgröße für die Bewertung mittelständischer Unternehmen mit Multiplikatoren.
- Enterprise ValueDer Enterprise Value ist der Wert des gesamten operativen Unternehmens, unabhängig davon, wie es finanziert ist.
- Equity ValueDer Equity Value ist der Wert des Eigenkapitals und entspricht dem Kaufpreis, den der Käufer für die Anteile an den Verkäufer bezahlt.
- erp-Kredit (aws)Der erp-Kredit ist ein zinsgünstiger Förderkredit der aws aus Mitteln des ERP-Fonds, der laut WKO auch für Unternehmensübernahmen eingesetzt werden kann.
- ErtragswertverfahrenDas Ertragswertverfahren bewertet ein Unternehmen als Barwert der künftig an die Eigentümer ausschüttbaren Ergebnisse.
- ErwerberhaftungErwerberhaftung bedeutet, dass der Käufer eines Betriebs unter bestimmten Voraussetzungen für Schulden des Verkäufers einstehen muss.
- Evergreen-InvestorEin Evergreen-Investor hält Beteiligungen ohne festes Ausstiegsdatum, im Gegensatz zu klassischen Private-Equity-Fonds mit begrenzter Laufzeit.
- ExklusivitätExklusivität ist die Zusage des Verkäufers, für einen bestimmten Zeitraum nur mit einem Kaufinteressenten zu verhandeln.
F
- Family OfficeEin Family Office verwaltet das Vermögen einer oder mehrerer Unternehmerfamilien und investiert zunehmend direkt in mittelständische Unternehmen.
- FirmenbuchDas Firmenbuch ist das öffentliche Register der Bezirks- und Handelsgerichte in Österreich, in dem Kapitalgesellschaften, eingetragene Personengesellschaften und protokollierte Einzelunternehmen mit ihren wesentlichen Daten eingetragen sind.
- FirmenwertDer Firmenwert (Goodwill) ist der Teil des Kaufpreises, der über den Wert der einzeln bewertbaren Vermögensgegenstände abzüglich Schulden hinausgeht.
- Freibetrag bei BetriebsveräußerungBei der Veräußerung oder Aufgabe eines Betriebs bleibt in Österreich ein Gewinn von bis zu 7.300 € steuerfrei.
G
- Garantien (Kaufvertrag)Garantien sind Zusagen des Verkäufers im Unternehmenskaufvertrag über bestimmte Eigenschaften des Unternehmens, etwa die Richtigkeit der Jahresabschlüsse oder das Fehlen von Rechtsstreitigkeiten.
- Gewerbe zurücklegenDas Gewerbe zurückzulegen bedeutet, eine Gewerbeberechtigung gegenüber der Gewerbebehörde (in Wien dem Magistrat) zu beenden, etwa nach Verkauf oder Aufgabe des Betriebs.
- Grunderwerbsteuer bei BetriebsübertragungWerden mit einem Betrieb Liegenschaften übertragen, fällt Grunderwerbsteuer an; für Betriebsübertragungen sieht das österreichische Recht Freibeträge vor.
- GruppenpraxisEine Gruppenpraxis ist eine Zusammenarbeit von Ärztinnen und Ärzten in Form einer OG oder GmbH, an der nach § 52a ÄrzteG nur Berufsberechtigte als Gesellschafter beteiligt sein dürfen.
H
- HälftesteuersatzDer Hälftesteuersatz ist eine österreichische Steuerbegünstigung, bei der ein Veräußerungs- oder Aufgabegewinn auf Antrag mit dem halben Durchschnittssteuersatz besteuert wird.
- HoldingEine Holding ist eine Gesellschaft, deren Hauptzweck das Halten von Beteiligungen an anderen Unternehmen ist.
- Honorarumsatz (Kanzlei)Der Honorarumsatz ist der jährliche Umsatz einer Steuerberatungs- oder Buchhaltungskanzlei aus Mandantenhonoraren und die übliche Bezugsgröße für die Kanzleibewertung.
I
- Indikatives AngebotEin indikatives Angebot ist eine unverbindliche erste Preisindikation eines Kaufinteressenten auf Basis von Teaser und Information Memorandum.
- Information MemorandumDas Information Memorandum ist das ausführliche Verkaufsdokument, das Interessenten nach Unterzeichnung eines NDA erhalten.
- InhaberabhängigkeitInhaberabhängigkeit beschreibt, wie stark Kunden, Know-how und Entscheidungen eines Unternehmens an der Person des Eigentümers hängen.
J
K
- KaufgesuchEin Kaufgesuch ist das anonyme Suchprofil eines Käufers, das beschreibt, welche Art von Unternehmen er in welcher Region und Größe übernehmen möchte.
- KaufpreisallokationDie Kaufpreisallokation ist die Aufteilung des Gesamtkaufpreises auf die einzelnen übernommenen Vermögenswerte und den verbleibenden Firmenwert.
- KFS/BW 1KFS/BW 1 ist das Fachgutachten der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer zur Unternehmensbewertung und der maßgebliche Bewertungsstandard in Österreich.
- KundenkonzentrationKundenkonzentration beschreibt, wie stark der Umsatz eines Unternehmens von wenigen großen Kunden abhängt.
L
- Letter of Intent (LOI)Ein Letter of Intent ist eine Absichtserklärung, in der Käufer und Verkäufer die Eckpunkte einer geplanten Transaktion wie Preisrahmen, Struktur und Zeitplan festhalten.
- Locked BoxBeim Locked-Box-Mechanismus wird der Kaufpreis auf Basis einer bereits vorliegenden Stichtagsbilanz fix vereinbart, und der Verkäufer garantiert, dass seither kein Wert abgeflossen ist.
- Longlist und ShortlistDie Longlist ist die erste, breite Liste möglicher Käufer eines Unternehmens; die Shortlist ist die daraus ausgewählte Gruppe, die tatsächlich angesprochen wird.
M
- Managed Service Provider (MSP)Ein Managed Service Provider ist ein IT-Dienstleister, der IT-Infrastruktur, Arbeitsplätze oder Sicherheit seiner Kunden laufend gegen monatliche Pauschalen betreut.
- Management-Buy-in (MBI)Beim Management-Buy-in übernimmt eine externe Führungskraft ein Unternehmen, das sie bisher nicht kannte, und wird zugleich Eigentümer und Geschäftsführer.
- Management-Buy-out (MBO)Beim Management-Buy-out kauft das bestehende Management oder ein Teil der Belegschaft das Unternehmen vom bisherigen Eigentümer.
- MehrheitsbeteiligungEine Mehrheitsbeteiligung ist der Erwerb von mehr als 50 % der Anteile an einem Unternehmen und damit in der Regel der Kontrolle.
- Mezzanine-KapitalMezzanine-Kapital ist eine Finanzierungsform zwischen Eigen- und Fremdkapital, etwa in Form von Nachrangdarlehen oder stillen Beteiligungen.
- MinderheitsbeteiligungEine Minderheitsbeteiligung ist der Verkauf von weniger als 50 % der Anteile an einen Investor, wobei der bisherige Eigentümer die Kontrolle behält.
- Multiple (Multiplikator)Ein Multiple ist ein Faktor, mit dem eine Kennzahl wie EBITDA, Umsatz oder Jahrescourtage multipliziert wird, um einen marktüblichen Unternehmenswert abzuleiten.
N
- Nachfolgebörse (WKO)Die Nachfolgebörse der Wirtschaftskammer ist eine kostenlose Online-Plattform, auf der Übergeber und Übernehmer in Österreich Inserate veröffentlichen können, auch anonym.
- NDA (Vertraulichkeitsvereinbarung)Ein NDA (Non-Disclosure Agreement) ist eine Vertraulichkeitsvereinbarung, mit der sich ein Kaufinteressent verpflichtet, erhaltene Informationen über ein Unternehmen nicht weiterzugeben oder anders zu verwenden.
- NettofinanzverschuldungDie Nettofinanzverschuldung ist die Summe der zinstragenden Verbindlichkeiten eines Unternehmens abzüglich seiner liquiden Mittel.
- NeuFöGDas Neugründungs-Förderungsgesetz (NeuFöG) befreit bei einer Betriebsübertragung bestimmte Gebühren und Abgaben, wenn der Übernehmer die Voraussetzungen erfüllt und das Formular NeuFö 3 vorlegt.
- Normalisiertes EBITDADas normalisierte (bereinigte) EBITDA ist das um Einmaleffekte, private Aufwände und nicht marktübliche Gehälter korrigierte operative Ergebnis.
- NotariatsaktEin Notariatsakt ist eine vom Notar errichtete öffentliche Urkunde und in Österreich zwingend für die Abtretung von GmbH-Geschäftsanteilen.
O
P
- Plattform-InvestmentEin Plattform-Investment ist die erste, meist größere Beteiligung eines Finanzinvestors in einer Branche, auf der anschließend durch Zukäufe eine Gruppe aufgebaut wird.
- Plattform-NDADas Plattform-NDA ist eine Vertraulichkeitsvereinbarung, die jeder Käufer und Investor bei der Registrierung auf unlistd unterzeichnet, bevor er anonyme Teaser sehen kann.
- Private EquityPrivate Equity bezeichnet Eigenkapital von Fonds, die sich an nicht börsennotierten Unternehmen beteiligen und diese nach einigen Jahren wieder verkaufen.
R
- RangrücktrittMit einem Rangrücktritt erklärt ein Gläubiger, dass seine Forderung erst nach allen anderen Gläubigern bedient wird.
- RückbeteiligungBei einer Rückbeteiligung (Rollover) verkauft der Eigentümer die Mehrheit, bleibt aber mit einem Teil seines Erlöses am Unternehmen oder an der Erwerbergesellschaft beteiligt.
S
- Search FundEin Search Fund ist ein Investmentmodell, bei dem ein Unternehmer mit Kapital einer Investorengruppe gezielt ein etabliertes mittelständisches Unternehmen sucht, kauft und anschließend selbst führt.
- Sell-Side-MandatEin Sell-Side-Mandat ist der Auftrag eines Verkäufers an einen M&A-Berater, den Verkaufsprozess vorzubereiten, Käufer anzusprechen und die Verhandlungen zu führen.
- Share DealBeim Share Deal kauft der Erwerber die Anteile an der Gesellschaft, die das Unternehmen betreibt; Verträge, Mitarbeiter und Genehmigungen bleiben bei der Gesellschaft.
- SigningDas Signing ist die Unterzeichnung des Unternehmenskaufvertrags, mit der sich Käufer und Verkäufer rechtlich binden.
- StichtagDer Stichtag ist der Tag, auf den sich eine Bewertung, eine Bilanz oder der wirtschaftliche Übergang eines Unternehmens bezieht.
- Strategischer KäuferEin strategischer Käufer ist ein Unternehmen derselben oder einer verwandten Branche, das einen Betrieb kauft, um Marktanteile, Kunden, Know-how oder Fachkräfte zu gewinnen.
- SubstanzwertDer Substanzwert ist der Wert aller betriebsnotwendigen Vermögensgegenstände eines Unternehmens abzüglich Schulden, ohne Berücksichtigung des Firmenwerts.
- SynergienSynergien sind Kosteneinsparungen oder Umsatzsteigerungen, die erst durch den Zusammenschluss von Käufer und Zielunternehmen entstehen.
T
- TeaserEin Teaser ist ein anonymes Kurzprofil eines zum Verkauf stehenden Unternehmens, meist ein bis zwei Seiten, das Käuferinteresse wecken soll, ohne die Identität preiszugeben.
- Term SheetEin Term Sheet ist eine knappe Übersicht der wesentlichen Bedingungen einer Transaktion oder Beteiligung, die als Grundlage für die Vertragsentwürfe dient.
- Treuhandkonto (Escrow)Auf einem Treuhandkonto wird ein Teil des Kaufpreises bei einem Notar, Anwalt oder einer Bank hinterlegt und erst nach Ablauf vereinbarter Fristen an den Verkäufer ausbezahlt.
U
- UnbedenklichkeitsbescheinigungEine Unbedenklichkeitsbescheinigung bestätigt, dass ein Unternehmen keine offenen Abgabenschulden beim Finanzamt oder keine Beitragsrückstände bei der Sozialversicherung hat.
- UnternehmenskaufvertragDer Unternehmenskaufvertrag (SPA oder APA) regelt Kaufgegenstand, Kaufpreis, Zahlungsmodalitäten, Garantien, Haftung und Vollzug einer Unternehmenstransaktion.
V
- Vendor Due DiligenceEine Vendor Due Diligence ist eine vom Verkäufer selbst beauftragte Prüfung seines Unternehmens, deren Bericht Kaufinteressenten zur Verfügung gestellt wird.
- VeräußerungsgewinnDer Veräußerungsgewinn ist der Unterschied zwischen dem Verkaufspreis eines Betriebs oder Anteils abzüglich Veräußerungskosten und dessen steuerlichem Buchwert.
- VerkäuferdarlehenEin Verkäuferdarlehen ist ein Teil des Kaufpreises, den der Verkäufer dem Käufer stundet und der in Raten, meist verzinst, über mehrere Jahre zurückgezahlt wird.
W
- W&I-VersicherungEine W&I-Versicherung (Warranty & Indemnity) deckt Ansprüche des Käufers aus der Verletzung von Garantien des Verkäufers ab.
- WertbandbreiteEine Wertbandbreite ist eine Spanne zwischen niedrigem und hohem Unternehmenswert, die die Unsicherheit jeder Bewertung ehrlich abbildet.
- WettbewerbsverbotEin Wettbewerbsverbot verpflichtet den Verkäufer, nach dem Verkauf für eine bestimmte Zeit und in einem bestimmten Gebiet nicht in Konkurrenz zum verkauften Unternehmen zu treten.
- Wiederkehrende UmsätzeWiederkehrende Umsätze sind Erlöse aus laufenden Verträgen, Abonnements oder Bestandsprovisionen, die ohne neuen Verkaufsakt jedes Jahr wieder anfallen.
- Working CapitalDas Working Capital (Nettoumlaufvermögen) ist die Differenz aus kurzfristigem Umlaufvermögen wie Forderungen und Vorräten und kurzfristigen Verbindlichkeiten aus dem operativen Geschäft.
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